Home Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien Logo SIKJM Schweizerisches Institut für Kinder und Jugendmedien

Joppe

Autor/in:
Ole Könnecke (Illustration) | Gunnel Linde (Text) 
Übersetzung:
Aus dem Schwedischen von Brigitta Kicherer 
Verlag:
Gerstenberg 
Publiziert:
2005 
ISBN:
3-8067-5092-0- 
Seiten:
125 S. 
Schlagwörter:
Freundschaft | Trennungen und Neubeginn | Stofftier 

Rezension

Was muss dieser arme kleine Stofftier-Maulwurf Joppe nicht alles über sich ergehen lassen, nur weil er mit Ole einen Besitzer hat, der ihn schlichtweg an allem teilhaben lassen will: Joppe bleibt nicht nur mutterseelenallein im Aufzug stecken, landet auf einer Mülldeponie und im Briefkasten. Er wird auch unter Tonnen von Sand begraben und verliert am Ende sogar ein Bein. Und was tut dieser nette Herr Olsson nicht alles, damit Ole seinen Joppe am Ende doch wieder glücklich in die Arme schliessen kann? Er streitet mit Supermarktverkäufern, Handwerkern und Garderobenmännern, schwebt in schwindelerregender Höhe in einer Baggerschaufel, buddelt die ganze Nacht mit einem winzigen Spaten in einer riesigen Grube herum und, und, und … Aber irgendwie hat das alles auch sein Gutes, denn sonst hätte Oles Mama womöglich gar nicht bemerkt, wie nett dieser Per Olsson ist. Und Ole hätte vielleicht keinen neuen Papa bekommen. Und Joppe nicht so einen klasse Opa.
In Schweden sind die Kinderbücher von Gunnel Linde moderne Klassiker. “Joppe” erschien dort bereits 1985 – was der Geschichte um Ole und seinen allerbesten Freund aber nur bedingt anzumerken ist, denn die ist schlichtweg zeitlos. 13 Kapitel erzählen 13 Ole-und-Joppe-Abenteuer, die zwar aufeinander aufbauen, aber auch unabhängig voneinander gelesen werden können. Ein rundum gelungenes, mit den Bildern von Ole Könnecke sehr liebevoll gestaltetes Vorlesebuch für alle, die nur zu gut wissen, warum so ein Kuscheltier manchmal wichtiger als alles andere sein kann …
Andrea Duphorn

2575 Einträge 21 - 30

Sortiert nach: