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Max und der Zauberer

Autor/in:
Barbara Landbeck 
Übersetzung:
Win (95, 98, ME, 2000, NT, XP)/Mac (ab 7.5). Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. 
Verlag:
Tivola 
Publiziert:
2000 
ISBN:
3-89887-079-0 
Seiten:
CD-ROM 
Schlagwörter:
Zaubern | Spielgeschichte 

Rezension

Max aus Neuhundland, den es für Kinder ab 3 Jahren inzwischen auch in Buchform gibt, hat in interaktiven Spielgeschichten schon so manches Abenteuer bestanden. Auf dieser viersprachigen CD-ROM (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch) bricht er im Auftrag seines einfallsreichen Onkels auf, um dem guten Zauberer Zottelzopf (bzw. Mervin the Magician, l'enchanteur Farfolet, el mago Coletón) eine neue Spezialerfindung zu überbringen. Aber wie sich herausstellt, hat die böse Hexe Zippelzuppel den Zauberer in eine Klobürste verwandelt und Max soll ihn nun aus dieser misslichen Lage befreien. Dazu muss er nach 7 gut versteckten Papierschnipseln suchen und daraus den nötigen Zurückverwandlungszauberspruch zusammensetzen.
Natürlich wimmelt es in allen Räumen des Zaubererhauses von magischen Gegenständen und Überraschungen. Unter anderem gilt es ein begehbares Zauberbuch, eine riesige Zauberspruchmaschine und eine Sammlung höchst ausgefallener Flugbesen zu erkunden. Erst wenn Max seine Aufgabe erfüllt hat, können er und Zauberer Zottelzopf sich auf einem halsbrecherischen Besenflug zur Hexe Zippelzuppel aufmachen, um ihr ein für allemal das Handwerk zu legen. Die Reise ist allerdings nicht ganz einfach, denn das Fly-and-Jump-Spiel erfordert – je nach Schwierigkeitsstufe und Rechnertempo – ein bisschen Geschick im Umgang mit den Cursortasten. Damit das Ganze auch beim zweiten und dritten Mal spannend bleibt, sind die Zettel nicht bei jedem Spieldurchgang am gleichen Ort versteckt. Dennoch haben vor allem geübtere Geschichtenspieler die 12 Bildschirmseiten relativ schnell durchgespielt.
Wie für Kinder angemessen, ist die Benutzerführung durchwegs sehr übersichtlich und wird durch einfache Bildsymbole und erklärenden Sprechtext gut unterstützt. Auch während des Spiels kann die Sprache über Länderflaggen jederzeit gewechselt werden. Die kurzen Erzählpassagen (hingegen nicht die Dialoge der Figuren) werden jeweils auf kleinen Texttafeln eingeblendet, die man sich, sooft man will, vorlesen lassen kann.
Wie andere Max-Folgen ist auch diese Geschichte in attraktiver ‹Bilderbuchmanier› illustriert. Die Figuren sind mit ausgezeichneten Sprecherstimmen besetzt, wenn auch der grosse Zauberer (Monty Arnold) eine Spur zu hysterisch wirkt. Als deutscher Erzähler ist diesmal der aus zahlreichen TV-Auftritten bekannte Schauspieler Andreas Mannkopff zu hören, der unter anderem schon John Candy oder der Zeichentrickfigur Lucky Luke seine unverkennbare Synchronstimme geliehen hat.
(Siehe auch: «Max aus Neuhundland.» In: Ammann, Daniel; Hermann, Thomas. Klicken, lesen und spielend lernen: Interaktive Spielgeschichten für Kinder. Zürich: Verlag Pestalozzianum, 2004. S. 64–74.)
Daniel Ammann

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