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Die Sache mit den Superhelden

Autor/in:
Sabine Wiemers (Illustration) | Sylvia Heinlein (Text) 
Übersetzung:
 
Verlag:
Tulipan ABC 
Publiziert:
2009 
ISBN:
3-939944-37-8 
Seiten:
39 S. 
Schlagwörter:
Jungenfreundschaft | Grössenfantasien | Superhelden 

Rezension

Ein grimmiger Comicladenbesitzer, der – für sich allein!? – drei Pizzen bestellt, und ein vom Grimmigen mit Argusaugen bewachtes Hinterzimmer, wo sich jemand verbirgt. Was denken sich schlaue LeserInnen dabei? Genau: Der Grimmige ist gar nicht so grimmig, wie er tut.
Wolle, Micki und Jonny sind beste Freunde. Darum haben sie einen Klub gegründet, “die Besten”, mit allem, was dazugehört: Klublokal, geheime Zugangsparole und natürlich Geheimaktivitäten. Geheimaktivität Nummer eins ist Comics lesen, vor allem jene mit Superhelden. Darum ist für Wolle, Micki und Jonny die Sache mit dem Hinterzimmer sofort glasklar: Dort verbergen sich die SuperheldInnen Gigaman, Starman und Geckogirl höchstpersönlich. “Nun kommt mal wieder auf die Erde zurück, Jungs”, möchten realistische LeserInnen schon gönnerhaft rufen. Doch zu spät, Wolle, Micki und Jonny sitzen bereits mit den drei Superhelden an einem Tisch.
Früher war sicher nicht alles schlechter als heute, die Texte für ErstleserInnen aber waren es bestimmt. Vorbei die Zeit, als man sich durch so öde Sätze wie “Fritzli ist brav. Susi spielt gern mit dem kleinen Schwesterlein” quälte. Heute schliessen die Jungs mit Superhelden einen Pakt – und dies in einer so frischen Sprache und von so herrlich frechen Illustrationen untermalt, dass man als ProfileserIn das Lesen gleich noch einmal lernen möchte.
Ursula Kahi

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