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Die Mondblume

Autor/in:
Einar Turkowski 
Übersetzung:
 
Verlag:
Atlantis 
Publiziert:
2009 
ISBN:
3-7152-0579-2 
Seiten:
32 S. 
Schlagwörter:
Natur | Garten | Geheimnis | Blumen 

Rezension

Auf einer Insel steht ein Steinhaus. Hinter dem Haus erstreckt sich ein Garten, ein Dschungel fast schon: Da gibt es die wundervollsten Blumen, blühende Büsche, Bäume voller Früchte. Verschlungene Pfade führen durch düstere Durchgänge aus hohen Bäumen, über Bäche und verlieren sich irgendwo in einem Blütenmeer. Nach jeder Kurve birgt die Natur ein neues Geheimnis. Selbst das Licht scheint an diesem Ort anders zu sein als sonst wo. Herr Ribblestone, stolzer Bewohner dieses Landes, ist denn auch überaus zufrieden. Er liebt es, in seinem Garten zu wandeln, grüsst die Bäume und Büsche und sorgt sich um die Blumen. Gut möglich, dass er gerade eine Tasse Kräutertee trinkt und einen Toast mit Himbeermarmelade isst, als er es sieht: An seinem Lieblingsplatz keimt eine Pflanze, die Herr Ribblestone noch nie zuvor gesehen hat.
Von nun an gilt dem geheimnisvollen Sprössling seine ganze Aufmerksamkeit; er hegt und pflegt ihn, wässert, düngt und beschützt, ja, er liest ihm gar Geschichten vor. Auf dass die wundersame Knospe sich bald öffnen möge. Doch nichts geschieht. Bis zu jener lauen Vollmondnacht…
Die Mondblume verzaubert. Sowohl der Text (mit den wunderbaren Klammerbemerkungen) als auch die bis tief ins Detail ausgearbeiteten Bilder umgeben die Leser- bzw. BetrachterInnen ganz mit der Magie der Geschichte. Die Zeichnungen zeugen nicht nur von einem fantasievollen Künstler, sie scheinen auch irgendwie zu leuchten. Und das, obwohl Turkowski ausschliesslich mit Bleistift gearbeitet hat. Dieses Buch ist ein Kunstwerk – eines, welches Kinder ebenso wie Erwachsene in seinen Bann zieht.
Patricia Morganti

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