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Zürich liest: vergangene Veranstaltungen

Bunte Socken und die Kunst des Fraulenzens: Das Künstlerinnen-Duo Christine Aebi und Lilly Axster im Gespräch

Sie erfinden eigenwillige Geschichten, öffnen neue Räume für die Suchbewegungen der Identitätsfindung und rücken ins Bild, wofür die Sprache (noch) keine Worte hat: Im SIKJM sprachen die Bilderbuchkünstlerinnen Christine Aebi und Lilly Axster über ihren gemeinsamen Schaffensprozess.

Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18.30-19.45 Uhr
in der SIKJM-Bibliothek, Georgengasse 6, Zürich

Zusammen haben die Schweizer Illustratorin Christine Aebi und die in Österreich lebende Autorin Lilly Axster Bilderbücher gestaltet, die aus der Reihe tanzen: «Wenn ich gross bin, will ich fraulenzen» (2003) widmet sich Kinderängsten und befreienden Fantasien; «Jenny, sieben» (2006) lotet turbulente Gefühlslagen in einer Vater-Tochter-Beziehung aus. «DAS machen» (2012) schafft vielfältige Freiräume für Fragen zu Sexualität und Identität, und «Ein bisschen wie du // A little like you» (2018) dreht sich um die Schwierigkeit, aber auch die Lust, nicht in Schubladen, aber dafür zu anderen Menschen zu passen. Die vielfach ausgezeichneten Werke setzen sich auf kunstvolle, facettenreiche Weise mit elementaren Fragen auseinander. Dabei sind sie ganz nah am Gefühlsleben junger Menschen dran und nehmen sie in ihren Fragen, ihren Wünschen und ihrem Begehren ernst. Im SIKJM erzählten die beiden Künstlerinnen, wie sie gemeinsam ihre Ideen entwickeln - und sie in Wort und Bild zum Leuchten bringen.

Eine Veranstaltung des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien im Rahmen von «Zürich liest».

Illustration aus «Ein bisschen wie du // A little like you» von Lilly Axster und Christine Aebi mit Henrie Dennis und Jaray Fofana. © Zaglossus e.U., Wien 2018.

Fotogalerie Zürich liest 2019