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Kurt, der Fisch, und die weite Welt

Autor/in:
Erlend Loe | Volker Kriegel (Illustration) 
Übersetzung:
Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel. 
Verlag:
Arena 
Publiziert:
1999 
ISBN:
3-401-04910-0 
Seiten:
92 S. 
Schlagwörter:
Familiensolidarität | Fantasie | Reisen 

Rezension

Eine humorvolle, fantastische Geschichte vom Glück und wie man es packen kann. Kurt, der Gabelstaplerfahrer, bekommt einen riesengrossen Fisch geschenkt. Das ist genug zu essen für lange Zeit, findet er, und Anne-Lise, seine Frau, die Architektin, schlägt vor, eine Familienreise zu machen: «Wir nehmen einfach den Fisch und die Kinder und das Sparschwein und verreisen.» «Und den Gabelstapler», sagt Kurt. Sie brechen gleich auf mit ihren Kindern, der dünnen Helena, Limo-Kurt und Bud, dem Nachzügler, und fahren und schwimmen rund um die Welt, sehen New York und Brasilien, kommen auf dem Weg nach Afrika in der Antarktis vorbei, später in Indien, Ägypten, Spanien, bis sie wieder daheim sind. Sie erleben Spannendes, treffen eigenartige Menschen und lernen vor allem einander besser kennen. Erlend Loe erzählt wunderbar unangestrengt und leicht (er hat in Norwegen Kultstatus, nicht nur bei Kindern). Die Figuren sind eigenwillig und doch offen für Unbekanntes und für Veränderungen. Die dünne Helena, zum Beispiel, wird unterwegs immer dicker und findet es «gut, dass man sich verändern kann». Und schliesslich gefällt das unübliche Elternpaar, das zwar nicht immer harmoniert, aber entschieden glücklich ist. Das Buch eignet sich für die jüngsten LeserInnen dieser Alterskategorie. Weitere Abenteuer von Kurt sind nachzulesen in «Kurt, der Diamant und ein Haufen Geld».
Verena Stössinger

Ein Buchtipp aus "abheben. Empfehlenswerte Kinder- und Jugendbücher" Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Zürich einer 2001 erschienen Broschüre, herausgegeben vom Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Zürich und der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Basel-Landschaft. Die rezensierten Bücher zeichnen ein differenziertes Geschlechterbild und Mädchen und Buben frei von Rollenklischees.

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