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Und wenn es stürmt

Autor/in:
Debi Gliori 
Übersetzung:
Aus dem Englischen von Beatrice Howeg 
Verlag:
Bloomsbury 
Publiziert:
2009 
ISBN:
3-8270-5373-0 
Seiten:
40 S. 
Schlagwörter:
Gute-Nacht-Geschichten | Eltern und Kinder | Geborgenheit 

Rezension

Als der kleine Fuchs am Abend ins Bett gehen soll, erzählt ihm seine Mama (oder sein Papa – die Illustration lässt erfreulicherweise beide Deutungen zu), dass jetzt alle anderen Tiere auf der Welt ebenfalls schlafen gehen. Und wenn es stürmt oder Kälte, Nässe, unheimliche Geräusche und Dunkelheit die Kinder vom Schlafen abzuhalten drohen, so ist doch immer jemand für sie da, der sie in den Arm nimmt und vor allen Übeln beschützt.
Debi Gliori reimt und malt eine Hommage an das abendliche Vorlesen, das Kindern eine nicht zu unterschätzende Schonraumsituation bietet: Angekuschelt an Mama oder Papa, in einem gemütlichen Nest aus Decken und Kissen wird es leicht, die Gefahren zu vergessen, die Sturm, Eis und Finsternis mit sich bringen können. Doppelseitige, in leuchtenden Farben gemalte Szenen zeigen ein Tierkind zunächst jeweils allein und erst in einer zweiten Situation in der sicheren Umarmung eines Elternteils. So wiederholen sich im Wechsel die Furcht und die unmittelbar darauf folgende Botschaft des Beschützt- und Behütetwerdens. Schliesslich beruhigt sich der kleine Fuchs (bzw. das Kind) und ist bereit zum Einschlafen.
Leider stolpert man als VorleserIn über das nicht einheitliche Versmass. Zwar ist es innerhalb eines Paarreims stimmig, doch wechselt der Rhythmus auf das gesamte Buch bezogen mehrmals. Schön ist die Ich-Erzählsituation, die es Eltern und Kindern leicht macht, sich mit Familie Fuchs zu identifizieren und das abgebildete Kuscheln nachzuahmen.
Eine leichte Gutenachtgeschichte schon für Kinder ab zwei Jahren.
Maren Bonacker

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