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Literarische und nationale Erziehung

Schweizerisches Selbstverständnis in der Literatur für Kinder und Jugendliche

Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP 21, "Kulturelle Vielfalt und nationale Identität", untersuchte die Arbeitsgruppe, wie in Texten für Kinder und Jugendliche staatsbürgerliche Normen und Vorstellungen einer nationalen Identität vermittelt wurden.

Besonderes Interesse galt der Frage, ob und welche Unterschiede in den Vorstellungen einer nationalen Identität zwischen den Sprachregionen oder zwischen Konfessionen feststellbar seien. Grundlage der Untersuchung waren die Lesebücher der deutschen und französischen Schweiz (Barbara Helbling in Zusammenarbeit mit Josiane Cetlin-Jeanhenry), die Tessiner Lesebücher (Doris Senn) und historische Erzählungen seit 1880 (Verena Rutschmann in Zusammenarbeit mit Josiane Cetlin-Jeanhenry).

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden 1994 in 3 Teilen veröffentlicht:

Projektleitung: Rosmarie Tschirky
Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Peter Grotzer, Zürich; Prof. Beatrix Mesmer, Bern; Prof. Rudolf Schenda, Zürich
Mitarbeiterinnen: Josiane Cetlin-Jeanhenry, Dr. Barbara Helbling, Dr. Verena Rutschmann, Doris Senn, Hans ten Doornkaat
Laufzeit: 1986-1990