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Reihe "Pfarrherren, Dichterinnen, Forscher. Lebenszeugnisse einer Zürcher Familie des 19. Jahrhunderts", hg. von Dr. Regine Schindler im Auftrag der Johanna Spyri-Stiftung Zahlreiche bisher unbekannte Dokumente der Familien Schweizer - Heusser - Spyri gelangen in den letzten 20 Jahren neu ins Johanna Spyri-Archiv, wurden erschlossen und bilden die Grundlage für ein mehrteiliges Forschungsprojekt. Es geht um drei Generationen einer gleichzeitig religiös, literarisch und naturwissenschaftlich geprägten Familie der Zürcher Landschaft. Ihre bekanntesten Persönlichkeiten sind der Lavater-Freund Pfarrer Diethelm Schweizer-Gessner, dessen Tochter, die Dichterin Meta Heusser Schweizer und ihre prominenten Kinder: der Naturwissenschaftler Christian Heusser und seine Schwester Johanna Spyri-Heusser, die Autorin von "Heidi". Seit 2000 wird im Rahmen dieses Forschungsprojekts ein Teil der Dokumente aus dem Johanna Spyri-Archiv und z.T. auch aus der Zentralbibliothek Zürich für die Publikation in der Reihe "Pfarrherren, Dichterinnen, Forscher. Lebenszeugnisse einer Zürcher Familie des 19. Jahrhunderts" bearbeitet und kommentiert. Die Reihe, herausgegeben von Dr. Regine Schindler, soll die wichtigsten Quellen zu Diethelm Schweizer, Meta Heusser-Schweizer, Christian Heusser, Johanna Spyri-Heusser und ihrem familiären Umfeld zugänglich machen und die Forschung je mit einem monographisch ausgerichteten Forschungsbeitrag bereichern. Die Dokumente werden digital veröffentlicht. Ein Begleitband interpretiert die Texte und situiert die Personen biografisch und zeitgeschichtlich. Die Reihe erscheint im Verlag NZZ Libro und weist folgende Bände auf: 1. Regine Schindler: Die Memorabilien der Meta Heusser-Schweizer (1797-1876) Die "Memorabilien der Zeit" sind das persönliche Tagebüchlein der Mutter von Johanna Spyri, Meta Heusser-Schweizer. In der Art eines Vergissmeinnicht enthalten sie zu jedem Tag des Jahres handschriftliche Aufzeichnungen, die jeweils mit einer Jahreszahl versehen sind. Die Eintragungen sind stichwortartig knapp formuliert und werden weitgehend nur durch eine Aufschlüsselung verständlich. Die vorliegende Edition auf CD-ROM enthält die vollständige Transkription der winzigen handschriftlichen Notizen Meta Heussers; sie sind versehen mit Anmerkungen zu zahlreichen Daten, vor allem zu Personen- und Ortsnamen. Durch Register, aber auch durch eine zusätzliche chronologische Auflistung aller Einträge wird die Edition zu einem Nachschlagewerk, das im Hinblick auf Personen und Ereignisse auch andere Dokumente jener Zeit entschlüsseln kann. In ihrer einführenden, umfassenden Darstellung gibt Regine Schindler ein lebendiges Bild von Leben und Lebenswelt Meta Heussers, die eine gefragte religiöse Dichterin war und lebhaft an den sozialen und politischen Entwicklungen ihrer Zeit Anteil nahm. Erschienen 2007
2. Ruedi Graf: Die Tagebücher von Pfarrer Diethelm Schweizer (1751-1824) Der zweite Band wertet die umfangreichen Tagebuchaufzeichnungen von Pfarrer Diethelm Schweizer, dem Grossvater Spyris, aus. Es handelt sich um theologiegeschichtlich hochinteressante, sich mit der Lavater-Forschung berührende Dokumente. 1797 erhielt Schweizer das Pfarramt auf dem Hirzel, wo dann auch seine Enkelin Johanna aufwuchs. Auf CD-ROM werden die Tagebuchaufzeichnungen von 1797-1805 publiziert, die gedruckte Einführung stellt Diethelm Schweizers Entwicklung zwischen 1775 und 1805 ausführlich dar und gibt damit auch neue Einsichten in das Schreiben seiner Tochter und seiner Enkelin. Erschienen 2010 3. Barbara Helbling: Jakob Christian Heusser (1826-1909). Briefe an die Familie Fast 200 Briefe des Bruders von Johanna Spyri, Jakob Christian Heusser, aus der Zeit von 1838-1869 befinden sich im Johanna Spyri-Archiv. Sie sind an die Eltern, die Geschwister und den Schwager Johann Bernhard Spyri gerichtet. Jakob Christian Heusser war schon in seiner Studienzeit in Berlin ein wacher Beobachter des Zeitgeschehens. Seine Briefe aus Berlin (1849-1853), später aus Brasilien und Argentinien, sind informative persönliche, bildungsgeschichtliche und politische Zeitdokumente. Sie werfen aber auch auf die andern Forschungsprojekte ein neues Licht und hängen teilweise eng mit diesen zusammen. Erschienen 2011 4. Salome Schoeck: Johanna Spyri und die Familie Kappeler - Briefe Johanna Spyris knapp 150 Briefe an die befreundete Frauenfelder Familie Kappeler liegen jetzt transkribiert und kommentiert vor. Sie richten sich an die Freundin Aline Kappeler-Wüest (1829-1923) und an deren Tochter Hedwig Kappeler (1860-1932). Sie erlauben einen neuen, authentischen Blick auf das Leben der Autorin zwischen 1876 und ihrem Tod 1901. Eine reizvolle Ergänzung bilden die 35 Briefe der jungen Hedwig Kappeler, die von 1876-1878 die Höhere Töchterschule in Zürich besuchte und bei der Familie Spyri wohnte. Sie schildert in ihren Briefen an die Eltern nicht nur das Familienleben im Hause Spyri, sondern schreibt damit auch ein interessantes Stück Alltagsgeschichte. Viele Kontakte der Dichterin werden hier zum ersten Mal bekannt; ihre Biographie gelangt in ein neues Licht. Erschienen 2011 5. Regine Schindler: Johanna Spyri (1827-1901). Neue Entdeckungen und unbekannte Briefe. Bisher unbekannte Dokumente, auch neue Recherchen zu Leben und Werk Johanna Spyris verändern vor allem das Bild der zurückgezogen lebenden "Heidi"-Autorin, machen aber auch frühere Lebensphasen unerwartet lebendig. In zwölf Kapiteln, die zahlreiche spannende Quellen enthalten, geht es um folgende Themen: Ein Jugendbild Johannas. - Ein Gedicht für Richard Wagner. - Die fromme Freundin Bertha von Orelli. - Zu "Heidi": Die Autorin und ihre Figur. - Johanna Spyris Religion. - Mehr über den Herrn Stadtschreiber. - Nach Italien: Anna Fries und Betsy Meyer. - Montreux: Eine zweite Heimat. - Suna am Lago maggiore. - Mit Camille Vidart, ein schwerer Weg. - Die späten Briefe an das Freifräulein von Vincke. - Die erste Schweizer Ärztin und Johanna Spyris Tod. Erscheint 2012 Für grosszügige Beiträge an die Arbeit und den Druck danken wir der Georg und Bertha Schwyzer-Winiker Stiftung, der CS-Jubiläumsstiftung, der Cassinelli-Vogel-Stiftung und der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW. Subskriptionsprospekt [PDF] Weitere Informationen unter "Publikationen"
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