
Anna-Barbie
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| Autor/in: |
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Thomas Schmid |
| Übersetzung: |
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| Verlag: |
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Oetinger |
| Publiziert: |
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2001 |
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| Preis: |
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CHF 19.70 |
| ISBN: |
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3-7891-4718-4 |
| Seiten: |
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174 S. |
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| Schlagwörter: |
Mütter und Töchter | Trennungen und Neubeginn | Alkoholismus |
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| Rezension |
Die Anna-Barbie ist eine komische Puppe: Auf einem Barbie-Körper hat sie einen geschnitzten Holzkopf. Franziska findet sie gleich im Haus in dem "blöden Dorf", in das sie mit Anna, ihrer Mutter, gezogen ist - weg vom Vater, der mit seiner neuen Frau in der Stadt zurückbleibt. Franziska vermisst ihren Papa und verschliesst sich der neuen Umgebung, die sich jedoch bald mit Annas Geschichten zu beleben beginnt; sie ist nämlich in diesem Haus aufgewachsen. Es war keine unbeschwerte Kindheit: Die Familie war arm, die Eltern stritten viel, der Vater trank, die Mutter hatte einen Liebhaber und drohte immer damit, den Vater zu verlassen. Zwischen Annas ernüchternder Familiengeschichte, dem Herzstück des Textes, und Franziskas Situation ergeben sich jedoch zahlreiche Parallelen und die Vergangenheit wird schliesslich geradezu zum hilfreichen Exempel: Denn sie zeigt, dass es nicht gut ist, wenn Familien um jeden Preis zusammenbleiben. Franziska - die allerdings neben der Figur ihrer Mutter etwas blass bleibt - kann sich jedenfalls mit der Zeit der neuen Lebenssituation eher stellen, auch wenn sie sich nach wie vor komisch fühlt - so wie eine Barbie mit Holzkopf etwa.
VERENA STÖSSINGER |
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Ein Buchtipp aus "weiterfliegen. Empfehlenswerte Kinder- und Jugendbücher", einem Projekt
der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich
(ehemals Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Zürich)
und des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM). |
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