
Anna am Freitag - Ein Roman über Sprache
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| Autor/in: |
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Helene Uri |
| Übersetzung: |
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Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs. |
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| Verlag: |
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Carlsen |
| Publiziert: |
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1999 |
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| Preis: |
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CHF 24.- |
| ISBN: |
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3-551-58036-7 |
| Seiten: |
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152 S. |
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| Schlagwörter: |
Jungen, pfiffige | Mädchen, kluge | Mädchen, wilde | Fantasie | Freundschaft |
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| Rezension |
Anna hat rotes Haar, Augen, deren Farbe sich verändert, und immer eine Tüte Himbeerbonbons bei sich, und Anna ist die neue Babysitterin, die am Freitagabend auf die kleine Helle aufpassen soll, weil Mutter arbeitet. Björn-Oskar, dem grossen Bruder von Helle, passt das gar nicht. Er will seine Ruhe haben. Aber die ist hin. Denn kaum hat Anna ihren Job angetreten, steht schon ein waschechter Wikinger in der Stube, und Björn-Oskar erfährt an einem Abend mehr über die Herkunft der norwegischen Sprache als aus jahrelangem Schulunterricht. So geht das fortan jeden Freitagabend. Anna führt Björn-Oskar durch die Wunderwelt Sprache, ihr (Zauber-)Fundus ist unergründlich, wenn es darum geht, dem Jungen das Verständnis für das Wesen der Worte näher zu bringen. Nur, wer ist diese Anna? Und warum hat sie nichts als Sprache im Sinn? Björn-Oskar hat für uns aufgeschrieben, was er herausbekommen hat. – Es gibt kaum ein staubigeres Thema für ein Jugendbuch. Hier aber wird es facettenreich, spielerisch und in einer einfachen, fast poetischen Sprache umgesetzt. Und es ist plausibel, dass ein Junge wie Björn-Oskar für ein paar Wochen seine Freunde und Anniken, die er sehr mag, hängen lässt. Denn eine junge Frau wie Anna, die setzt sich nicht in jede Stube.
Christine Tresch |
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Ein Buchtipp aus "abheben. Empfehlenswerte Kinder- und Jugendbücher", herausgegeben vom
Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Zürich, der
Fachstelle
für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Basel-Landschaft und dem
Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM). |
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