Titel

AutorIn, IllustratorIn

Schlagwort

Erscheinungsjahr

Medium

Gattung

Kooperation

 

 

Bitte geben Sie im Formular die gewünschten Suchbegriffe ein und klicken anschliessend auf 'Suchen'.

Sie können auch nur eines der Felder ausfüllen.
Druckversion

3 Katzen

 

Autor/in: Helga Bansch
Übersetzung:  
Verlag:   Residenz
Publiziert:     2009
Preis:   CHF 27.90
ISBN:   3-7017-2049-5-
Seiten:   32 S.

Schlagwörter:   Familie | Haustiere | Humor | Alltag

Rezension
“An einem eiskalten Wintertag standen sie plötzlich vor unserer Tür. Abgemagert und verlaust, mit struppigem Fell, zitternd, leise maunzend und sehr arm.” Die Geschwister bitten und betteln. “Wir wollten sie behalten – unbedingt!” Papa ist dagegen. Aber Mama meint, “versuchen wir es!” Und so dürfen die drei Findelkinder bleiben.
Den “3 Katzen” steht schon auf dem Titelbild der Schalk in die Gesichter geschrieben. Und so halten sie ihre neuen BesitzerInnen mit ihren Launen, jeder Menge Unfug, blinder Zerstörungswut und wilden Verfolgungsjagden auch schon bald reichlich auf Trab. In Wort und Bild hat Helga Bansch den turbulenten Alltag einer vierköpfigen Familie eingefangen. Die drei Katzen werden liebevoll aufgepäppelt, gehätschelt und verwöhnt. Doch als sie den Tanten beim Kaffeeklatsch nicht nur die Feinstrumpfhosen zerreissen, sondern ihre spitzen Krallen auch noch in deren kunstvoll frisierte Köpfe bohren, reicht es Mama: “So habe ich mir das nicht vorgestellt. Diese Katzen sind eine richtige Plage! Vielleicht sollten wir doch einen neuen Platz für sie suchen.” Zu spät. Denn die drei Stubentiger haben sich einen festen Platz im Herzen aller erobert. Selbst Papa, der inzwischen sogar ein T-Shirt mit Fotos der drei Katzen trägt, will sie nicht mehr hergeben.
Dem Charme der doppelseitigen Illustrationen – mit viel Schwung und Dynamik gezeichnet und in Pastelltönen behutsam koloriert – kann man sich nicht entziehen. Situationskomik schwingt mit und stets auch, wie sehr die drei Katzen allen ans Herz gewachsen sind. Ein warmherziges Bilderbuch, in dem es viel aus dem eigenen Familienleben mit Tier(en) wieder zu entdecken gibt und das nur zu verständlich macht, warum auf so manche Plagegeister einfach nicht mehr verzichtet werden kann.
Andrea Duphorn