kids+media - Online-Zeitschrift für Kinder- und Jugendmedienforschung
Reihe "Pfarrherren, Dichterinnen, Forscher", hg. von Regine Schindler im Auftrag der Johanna Spyri-Stiftung
Regine Schindler: Die Memorabilien der Meta Heusser-Schweizer (1797-1876) (Bd. 1)
Ruedi Graf: Die Tagebücher des Pfarrers Diethelm Schweizer (1751-1824) (Bd. 2)
Barbara Helbling: Jakob Christian Heusser (1826-1909) - Briefe an die Familie (Bd. 3)
Salome Schoeck: Johanna Spyri und die Familie Kappeler - Briefe (Bd. 4)
Regine Schindler: Johanna Spyri (1827-1901). Neue Entdeckungen und unbekannte Briefe. (Bd. 5)
Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung
Wegweiser zur Leseförderung
Lieber Franz Hohler!
Lesetipps für Lesespass
Vernunft und Fantasie
Johanna Spyri und ihr Werk – Lesarten
Schau genau – Regarde! – Look twice
abheben. Empfehlenswerte Kinder- und Jugendbücher
Dabei erzählen Sie so resolut...
Nebenan. Der Anteil der Schweiz an der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur
Schreiben und Illustrieren für Kinder: das aktuelle Kinderbuchschaffen in der Schweiz – Ecrire et illustrer pour les enfants: qui fait quoi en Suisse?
Kurt Kläber - Kurt Held. Biographie der Widersprüche?
Siehst du das? Die Wahrnehmung von Bildern in Kinderbüchern – Visual literacy
Ergebnisse des Nationalfondsprojekts NFP 21
Barbara Helbling: Eine Schweiz für die Schule. Nationale Identität und kulturelle Vielfalt in den Schweizer Lesebüchern
Verena Rutschmann: Fortschritt und Freiheit. Nationale Tugenden in historischen Jugendbüchern der Schweiz seit 1880
Doris Senn: "Bisogna amare la patria come si ama la propria madre." Nationale Erziehung in Tessiner Lesebüchern seit 1830
Horizonte und Grenzen. Standortbestimmung in der Kinderliteraturforschung
Annotierte Bibliographie der Schweizer Kinder- und Jugendliteratur von 1750 bis 1900
Katalog der Kinderbuchsammlung Bettina Hürlimann
Buchkunst für Kinder. Tradition und Moderne im japanischen Bilderbuch
Passagen 1920-1960: Das Bilderbuch wird kosmopolitisch



Passagen 1920-1960: Das Bilderbuch wird kosmopolitisch
Regine Helbling u.a. Katalog zur Ausstellung des Schweizerischen Jugendbuch-Instituts
2. Dezember bis 1993 bis 25. Februar 1994. Zürich: Schweizerisches Jugendbuch-Institut 1993. Fr. 30.-




Die Ausstellung "Passagen 1920–1960. Das Bilderbuch wird kosmopolitisch" zeigte Bilderbücher von Illustratorinnen und Illustratoren, die aus ihrer ursprünglichen Heimat in ein anderes Land – meist Frankreich oder die USA – emigriert waren. Der Fokus lag auf dem Spannungsverhältnis, das sich aus der Begegnung von alter mit neuer Kultur ergab. Regine Helbling arbeitete den spezifisch gestalterischen Ausdruck heraus, den die IllustratorInnen für die Auseinandersetzung mit der eigenen und mit fremden Kulturen wählten. Dr. James Fraser (USA) beschreibt aus der Sicht des damals jungen Lesers und des später kritischen Beobachters den Aufschwung des amerikanischen Bilderbuchs, den die Impulse aus Europa und ihre gekonnte Umsetzung durch einen effizienten Kreis von Verlegerinnen und Vermittlerinnen auslösten. Der Beitrag von Anne-Claude Parmegiani, Paris, untersucht ein spezielles Projekt in der Entwicklung des Bilderbuchs: die Buchreihe, die Paul Faucher als "Père Castor" in Paris von 1931 an herausgab. In "Wege und Umwege einer Sammlerin" erinnert sich Elisabeth Waldmann an die Anfänge, die Bearbeitung und Weiterentwicklung ihrer Sammlung.


Inhalt
Rosmarie Tschirky: Einführung

Regine Helbling: Bilder im Gepäck. Zum Kulturaustausch in Bilderbüchern

Claude-Anne Parmegiani: Le phénomène Castor

James Fraser: Remembering a Few American Picture- and Illustrated Books of the 1930s and Early 1940s: An Autobiographical Footnote.

Elisabeth und Richard Waldmann: Einige wichtige Daten zur Entwicklung des amerikanischen Bilderbuchs